HRK-Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“

Das HRK-Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“ ist ein governanceorientiertes Unterstützungsangebot für Hochschulen. Es begleitet Hochschulen in einem etwa einjährigen Prozess bei der Reflexion und Weiterentwicklung ihrer nachhaltigkeitsbezogenen Ziele, Maßnahmen und Aktivitäten und verbindet dabei hochschulinterne Selbstreflexion mit den Perspektiven externer Auditor:innen, die ihre Expertise als „Critical Friends“ einbringen. Ausgangspunkt sind die institutionellen Profile und Transformationspfade der Hochschulen. Im Sinne eines gesamtinstitutionellen Ansatzes eröffnet das Audit über alle Leistungsdimensionen - Studium und Lehre, Forschung, Transfer, Verwaltung, Betrieb und Infrastruktur sowie Governance - hinweg einen vertraulichen und geschützten Reflexions- und Diskussionsraum.

Der Auditprozess war für die Universität Hamburg eine wertvolle Gelegenheit zur Selbstreflexion und Standortbestimmung. Er hat sichtbar gemacht, was bereits erreicht wurde, und ebenso klar aufgezeigt, wo wir noch konsequenter werden müssen. Gerade bei der Twin Transformation, der Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung, hat der Prozess wichtige Impulse für unsere weitere Entwicklung gegeben. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit systematisch in Governance, Entscheidungen und Prozesse zu integrieren. Voll entfaltet sich der Erfolg des Audits, wenn nachhaltiges Denken und Handeln in zehn Jahren so selbstverständlich Teil unserer Universitätskultur sind, dass sie bei allen wesentlichen Entscheidungen mitgedacht werden.
Prof. Dr. Hauke Heekeren
Präsident der Universität Hamburg (Pilotphase I)
Univ.-Prof. Dr. Hauke Heekeren, Foto UHH/Esfandiari