Das Projekt „traNHSform“ – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen
Mit dem Projekt „traNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen“ intensiviert die HRK ihre Unterstützung der Hochschulen im Rahmen der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Initiative „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“.
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen e.V. (DG HochN) und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) begleitete sie seit Dezember 2022 und bis Ende Mai 2026 elf Hochschulverbünde mit insgesamt 36 Hochschulen, die Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen entwickelten und erprobten.
Wissen zur Nachhaltigkeitstransformation bündeln
Die HRK bündelt im Projekt „traNHSform“ die Erfahrungen der Verbünde, bereitet sie für unterschiedliche Zielgruppen auf und überführt sie in Formate des Austauschs, der Dissemination und der Weiterentwicklung. Auf diese Weise werden konzeptionelle Ansätze, praktische Erfahrungen und Ergebnisse für das gesamte Hochschulsystem transparent und nutzbar gemacht.
Das HRK-Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“
Im Rahmen des Projekts „traNHSform“ konzipiert und pilotiert die HRK das Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“. Das Audit ist ein governanceorientiertes Unterstützungsangebot für Hochschulen. Es begleitet Hochschulen in einem etwa einjährigen Prozess (Link zur Unterseite) bei der Reflexion und Weiterentwicklung ihrer nachhaltigkeitsbezogenen Ziele, Maßnahmen und Aktivitäten und verbindet dabei hochschulinterne Selbstreflexion mit den Perspektiven externer Auditor:innen als „Critical Friends“. Ausgangspunkt sind die spezifischen institutionellen Profile und Transformationspfade der Hochschulen. Im Sinne eines gesamtinstitutionellen Ansatzes eröffnet das Audit über alle Leistungsdimensionen - Studium und Lehre, Forschung, Transfer, Verwaltung, Betrieb und Infrastruktur sowie Governance - hinweg einen vertraulichen und geschützten Reflexions- und Diskussionsraum.
In der ersten Projektphase von Dezember 2022 bis Ende Mai 2026 haben über 60 Hochschulen ihr Interesse bekundet, als Pilothochschule an der Entwicklung und Erprobung des Audits mitzuwirken. Das Verfahren wurde an der Technischen Universität Chemnitz, der Fachhochschule Dortmund, der Universität Hamburg und der Philipps-Universität Marburg erstmals pilotiert.
Im Juni 2026 begann die zweite Projektphase, die bis Ende August 2028 dauern und durch das BMFTR gefördert wird. In dieser zweiten Phase wird das Audit auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen weiterentwickelt, an weiteren Hochschulen pilothaft durchgeführt wird. Außerdem soll das Portfolio um weitere, kompaktere Formate ergänzt werden.