Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Der Audit-Prozess dauert etwa ein Jahr. Weitere Informationen: „Prozess des Audits”.

Der Audit-Prozess enthält verschiedene Elemente. Er beginnt mit einem Auftaktworkshop an der teilnehmenden Hochschule. Diese erarbeitet dann im Ausgang eines Leitfadens eine Selbstreflexion. Dieser enthält bspw. Fragen zur Verankerung von Nachhaltigkeit an der Hochschule. Kernelement des Audits ist der anschließende Audit-Besuch vor Ort, bei dem externe Auditor:innen als „Critical Friends“ Gespräche mit relevanten Akteur:innen an der Hochschule führen. Daraufhin erhält die Hochschule einen ausführlichen Audit-Bericht. Der Audit-Prozess endet mit einem Workshop, dem Action Lab. 

  • Vertrauensvolle strategische Reflexion gemeinsam mit hochkarätigen Auditor:innen als „Critical Friends“.
  • Strategische Orientierung, indem Zusammenhänge sichtbar und Entwicklungsmöglichkeiten für Strukturen, Prozesse und Aktivitäten herausgearbeitet werden.
  • Stärkere institutionelle Kopplung, indem unterschiedliche Akteur:innen, Perspektiven und Verantwortungsbereiche miteinander ins Gespräch kommen.
  • Mehr strategische Handlungsfähigkeit durch die systematische Weiterentwicklung nachhaltiger Entwicklung in Profil, Governance, Organisation und Infrastruktur.

Dem Audit liegt kein einheitlicher Nachhaltigkeitsbegriff zugrunde. Vielmehr knüpft es an das jeweils hochschulspezifische Nachhaltigkeitsverständnis an. Liegt ein solches Verständnis nicht vor oder wird Nachhaltigkeit bewusst offen bzw. fluide verstanden, wird dies im Audit selbst zum Gegenstand der Reflexion. Gemeinsam wird betrachtet, ob und inwiefern diese Praxis für die Ziele und den Kontext der Hochschule zweckmäßig ist. Unabhängig davon bezieht das Audit ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen von Nachhaltigkeit sowie deren Wechselwirkungen in die Betrachtung ein.

Wenn Sie Interesse daran haben, künftige Auditverfahren als Auditor:in zu begleiten, freuen wir uns auf eine E-Mail an tranhsform@hrk.de mit Informationen zu Ihrer fachlichen Expertise sowie einer kurzen Darstellung Ihrer Motivation.

Studium und Lehre, Forschung, Transfer, Verwaltung, Betrieb und Infrastruktur sowie Governance.

Im Rahmen des Projekts traNHSform wird das Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“ konzipiert, erprobt und weiterentwickelt.

In der zweiten Entwicklungsphase von Juni 2026 bis August 2028 werden weitere Auditierungsverfahren pilothaft durchgeführt. Eine Bekanntmachung zur Interessensbekundung folgt im September 2026. Daneben soll das Leistungsspektrum des Audits ausdifferenziert werden, um den spezifischen Bedarfen der Hochschulen umfassend Rechnung zu tragen.

Alle HRK Mitgliedshochschulen sind eingeladen, ein Teilnahmeinteresse im Zeitraum der Interessensbekundung zu hinterlegen. Im Rahmen der Bekanntmachung wird auch darüber informiert werden, welche Anzahl von Hochschulen im Rahmen der Projektförderung in die Pilotierungsphase 2027/28 einbezogen werden können.

Die Interessensbekundung ist im Rahmen eines Bewerbungszeitraums (September 2026) möglich, über den auf der Startseite sowie mit einem Schreiben an die Hochschulleitungen der HRK-Mitgliedshochschulen informiert wird. Hier werden auch Bewerbungsfristen und Teilnahmemodalitäten erläutert. Darüber hinaus erhalten Sie Informationsmaterial, wie viele Hochschulen im Rahmen der Projektförderung in die Pilotierungsphase 2027/28 einbezogen werden können.

In der aktuellen Projektphase wird die Auditierung letztmalig im Rahmen einer Förderung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) durchgeführt. Den teilnehmenden Hochschulen entstehen daher keine Verfahrenskosten. Zu tragen sind lediglich Reisekosten sowie hochschulinterne Aufwendungen, etwa für Catering, Raumbuchungen oder die organisatorische Begleitung des Audit-Besuchs.

Das Audit setzt die aktive Beteiligung mindestens einer Person aus Präsidium bzw. Rektorat sowie die Benennung einer hauptverantwortlichen Koordinationsperson voraus. Diese übernimmt die hochschulinterne Koordination des Audit-Prozesses und begleitet die Arbeit einer hochschulinternen Projektgruppe mit etwa 15 Mitgliedern aus unterschiedlichen Organisationseinheiten über die gesamte Laufzeit.